Vortrag: Hilfe für Pechvögel
Am 26.März 2011 findet bei uns in der Wildtierauffangstation die Frühjahrstagung des Arbeitskreis Wanderfalkenschutz Nordseeküste (AWN) statt.
Tagesordnung:
Informationen und Anmeldung zum AWN:
Arbeitskreis Wanderfalkenschutz Nordseeküste (AWN)
Franz-Otto Müller
Gorch-Fock-Str. 14
26919 Brake
Tel.: 04401-71485
Email: franz-otto.mueller@ewetel.net
Ein diesjähriger junger Basstölpel ist auf einem Firmenparkplatz in Varel geschwächt aufgefunden worden, nachdem er aufgrund eines Sturmes über der Nordsee auf`s Festland getrieben wurde. Das Tier war geschwächt da es zum einen an Land keine Nahrung mehr finden konnte und zum anderen mit einem Bein in einem Teil eines Fischernetzes- das sogenannte Treibgut- verfangen war.
Das nächste Basstölpelvorkommen von uns aus gesehen befindet sich auf Helgoland.
Ehepaar aus Rastede hat sich aus Frankreich ein kleines Boot gekauft. Zuhause angekommen haben sie dann bemerkt, dass sich auf diesem Boot ein kleiner Skorpion befindet. Sie setzten sich dann mit einer Zoohandlung in Oldenburg in Verbindung, die aber diesen Skorpion aus Mangels an Herkunftsnachweisen, etc. nicht übernehmen konnte und wollte. Daraufhin ist das Tier von dem Ehepaar am 15.09.2010 in unsere Wildtierauffangstation gebracht worden. Dieses war froh das Tier untergebracht zu wissen denn die Angst war da, dass das Tier giftig sein könnte und auch die Kinder gefährdet sind. Diese Angst ist nicht ganz unbegründet da es bei Skorpionen viele Unterarten gibt und das Tier zudem noch sehr klein ist und eine Bestimmung schwierig ist. Das Boot haben die Eheleute mittlerweile komplett geflutet um sich ganz sicher sein zu können, dass sich kein weiteres Tier versteckt hält.
Die tierärztlichen Behandlungen an unserem Seeadler sind nun abgeschlossen. Das Tier ist nun von der Behandlungsvoliere in die Trainingsvoliere umgezogen. Dort wird er seine Flugmuskulatur nun wieder aufbauen können.
Ein LKW, beladen mit holländischen Klinkern, fuhr nachts zu einer Großbaustelle nach Oldenburg. Eine beringte Schleiereule von der Vogelwarte Arnhem, Holland, flog seitlich in die Klinkerpaletten des Lasters und kam nicht mehr heraus. Erst beim Abladen wurde das Tier gefunden. Es machte einen apatischen Eindruck. Die Bauarbeiter alarmierten die Polizei. Diese unternahm nichts. Daraufhin haben sie die Schleiereule einfach in einen Rohbau gestellt. Nach mindestens 24 Stunden befand sich das Tier immernoch auf der Baustelle und der Polier benachrichtigte Klaus Meyer, den Leiter der Wildtierauffangstation in Rastede. Dieser machte sich am 17.09.2010 sofort auf den Weg und barg das Tier. In der Station angekommen wurde die Eule stabilisiert und befindet sich nun auf dem Weg der Besserung.
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